1. Juni 2012

Das Landgericht Frankfurt am Main hat in seinem Urteil vom 23. März 2012 (Az.: 2-19 O 334/11) festgestellt, dass eine Bank bei der Empfehlung des Erwerbs von Anteilen an einem offenen Immobilienfonds verpflichtet ist, ihren Kunden auf das Risiko eines Kapitalverlusts im Zusammenhang mit der Aussetzung der Rücknahme von Anteilen hinzuweisen, „da es sich hierbei um ein dieser Anlageform grundsätzlich innewohnendes, dem Anleger regelmäßig nicht erkennbares Risiko handelt (vgl. auch § 5 WpDVerOV)“. Wegen des Verstoßes gegen diese Verpflichtung hat das Landgericht Frankfurt am Main die beklagte Bank zur Rückabwicklung des Anteilserwerbs verurteilt.