27. März 2013

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat den von der Kanzlei Helbing in erster Instanz erstrittenen Schadensersatzanspruch wegen im Zuge des Erwerbs des sog. Sauerbornfonds vereinnahmter Rückvergütungen mit Beschluss vom 30. Januar 2013 bestätigt. Die von der Kanzlei Helbing vertretene Klägerin schloss im Jahr 2008 mit der UBS Deutschland AG einen Vermögensverwaltungsvertrag, im Rahmen dessen Anteile an dem UBS (D) Sauerborn-Vermögensstrategie I-Fonds (WKN A0DNHE) erworben wurden. Wie Rechtsanwalt Helbing ermittelte, erhielt die UBS Deutschland AG von der Kapitalanlagegesellschaft für den Vertrieb des Investments eine Rückvergütung, über die sie die geschädigte Anlegerin hätte aufklären müssen. Gestützt auf diese Argumentation hat das Landgericht Frankfurt/Main die UBS Deutschland AG mit am 5. April 2012 verkündetem Urteil zum Ersatz des aus dem Erwerb des Sauerbornfonds I entstandenen Schadens verurteilt. Auf die von der UBS Deutschland AG eingelegte Berufung wies das Oberlandesgericht Frankfurt/Main die Beklagte mit Beschluss vom 30. Januar 2013 darauf hin, dass es dem Rechtsmittel keine Aussicht auf Erfolg einräumen würde. Die UBS Deutschland nahm ihre Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt/Main vom 5. April 2012 sodann zurück, so dass das erstinstanzliche Urteil rechtskräftig ist und die UBS AG der Anlegerin den ihr entstandenen Schaden nebst Zinsen zu erstatten hat.